Branche · Entwurf · Vertriebsfreigabe offen
Folien für die Chemie- und Kunststoffindustrie. Vor allem als Trennlage.
Wo etwas ausgehärtet, vulkanisiert oder beschichtet wird, braucht es eine Fläche, an der nichts haften bleibt. Trenn- und Releasefolien sind in der Chemie- und Kunststoffverarbeitung Prozessmaterial. Ihre Eigenschaften entscheiden über Oberfläche und Ausschuss des Endprodukts.
Die Trennlage geht. Die Oberflächenqualität bleibt.
Trennfolien haben eine anspruchsvolle Rolle: Sie werden am Ende entfernt und sollen nichts hinterlassen. Damit das gelingt, müssen drei Dinge zusammenpassen: eine Ausrüstung, die kein Silikon auf das Bauteil überträgt; eine Temperaturbeständigkeit, die das gesamte Prozessfenster abdeckt; und eine gleichmäßige Oberfläche, die sich nicht ins Bauteil einprägt. Was als Verbrauchsmaterial eingekauft wird, bestimmt am Ende die Oberflächenqualität.
Dazu kommen die Anwendungen, in denen die Folie selbst das Produkt ist: Trägermaterial für Beschichtungen, Membranen für Trennverfahren, Prüffolien für die Lack- und Oberflächenkontrolle. Pütz Folien liefert für beide Fälle, konfektioniert auf die Arbeitsbreite Ihrer Anlage.
Anwendungsfelder
Anwendungen in Chemische Industrie und Kunststoffindustrie. Konkret begleitet.
Sechs Anwendungsfelder führt die Pütz-Systematik für die Chemie- und Kunststoffindustrie.
Release für Faserverbund- und Composite-Prozesse
Trennfolien für das Aushärten von Faserverbundbauteilen. Sie müssen die Prozesstemperatur überstehen, sich vollflächig anlegen und rückstandsfrei lösen, ohne die Bauteiloberfläche zu verändern.
Release für Gummi- und Elastomerprozesse
Trennlagen in der Vulkanisation und in der Elastomerverarbeitung. Hier entscheiden Temperaturbeständigkeit und Trennwirkung darüber, ob das Bauteil sauber aus der Form kommt. Auch bei der Materialprüfung am Rheometer übernehmen Prozessfolien eine wichtige Funktion: Als Trennlage erleichtern sie die Prüfung von Gummi- und Elastomerproben und tragen zu einem sauberen, reproduzierbaren Prozess bei.
Beschichtung und Coating
Trägerfolien für Beschichtungsprozesse. Die Oberfläche der Folie prägt die Oberfläche der Beschichtung. Rauheit, Vorbehandlung und Planlage sind deshalb keine Nebengrößen.
Membranen und Separation
Substrate für Membran- und Trennanwendungen. Gefordert sind gleichmäßige Dicke, definierte Porosität oder Dichtigkeit je nach Verfahren und chemische Beständigkeit gegen die eingesetzten Medien.
Kunststoffverarbeitung und Formteile
Folien als Halbzeug für Tiefzieh-, Stanz- und Umformprozesse. Verarbeitungsverhalten, Tiefziehfähigkeit und Rückstellverhalten hängen an Material und Dicke.
Lack- und Oberflächenprüfungen
Prüffolien für die Beurteilung von Lacken und Beschichtungen. Sie brauchen eine reproduzierbare, definierte Oberfläche, damit Prüfergebnisse vergleichbar bleiben.
Geeignete Folien aus dem Pütz-Portfolio
Passende Substrate für diese Branche. Die Auswahl treffen wir mit Ihnen.
Für Trenn- und Prozessanwendungen kommen Polyester, Polyolefine und für hohe Temperaturen Polyethylennaphthalat & Polyimid in Frage. Welche Kombination aus Material, Ausrüstung und Dicke passt, hängt von der Anwendung ab.
| Substrat | Typischer Einsatz in dieser Branche | |
|---|---|---|
| Hostaphan®BOPET-Polyesterfolie, biaxial orientiertes Polyethylenterephthalat | Trägerfolien und silikonisierte Release-Typen | Substrat-Seite → |
| Kapton®Polyimid | Trennen und Isolieren jenseits von 200 °C | Substrat-Seite → |
| BOPPbiaxial orientiertes Polypropylen | Trenn- und Schutzlagen im mittleren Temperaturbereich | Substrat-Seite → |
| Teonex®PEN-Folie | Prozessanwendungen oberhalb des PET-Bereichs | Substrat-Seite → |
| PolyamidNylon-Gießfolie (Dartek®) | Zähe Trennfolie für anspruchsvolle Aushärteprozesse | Substrat-Seite → |
Eine Übersicht aller Materialien finden Sie unter Substrate & Folientypen.
Substrate und Folientypen, im Einzelfall zu prüfen
Die Zuordnung sagt, welche Substrate in dieser Branche vorkommen. Sie sagt nicht, welches für Ihre Anwendung das richtige ist. Für nahezu jede Aufgabe kommen mehrere Folien in Frage; welche passt, entscheidet die Anforderung im Einzelfall. Wie wir das klären, beschreibt die Pütz-Methode.
Typische Herausforderungen
Worauf es in dieser Branche ankommt.
In der Chemie- und Kunststoffverarbeitung stellen sich bei Prozessfolien regelmäßig dieselben Fragen.
Rückstandsfreiheit
Kein Übertrag, der die Weiterverarbeitung oder Lackierung stört.
Prozesstemperatur
Beständigkeit auch bei Peak-Temperaturen.
Oberflächenabbildung
Die Folienoberfläche prägt sich ins Bauteil. Gezielt gewählt, wird das zum Vorteil.
Chemische Beständigkeit
Gegen Harze, Lösemittel und Prozesshilfsstoffe.
Arbeitsbreiten
Bahnen, die zur Anlage passen, statt Standardrollen zum Umwickeln.
Verbrauchsmaterialkosten
Prozessfolie läuft in Menge: Verschnitt schlägt direkt durch.
Entsorgung und Recycling
Prozessfolien werden zu Abfallströmen. Wir unterstützen dabei, passende Recyclingkonzepte und Verwertungswege zu entwickeln.
Warum Pütz Folien
Entwicklungspartner. Vom ersten Muster bis zur Serie.
Prozessfolien werden oft als Verbrauchsmaterial behandelt und entscheiden trotzdem über die Oberflächenqualität. Wir wählen mit Ihnen nach Prozessfenster aus und damit nach dem, was Ihre Anlage verlangt.
Über 65 Jahre Erfahrung in der Folienverarbeitung.
Seit mehr als sechs Jahrzehnten konfektionieren und veredeln wir Folien. Von dieser Erfahrung mit engen Toleranzen und dokumentierten Prozessen profitieren alle Kunden, direkt oder indirekt.
Ein Sortiment für nahezu jeden Bedarf.
Von technischen Spezialfolien über Materialverbunde bis zu individuellen Konfektionslösungen: Als Verarbeiter mehrerer Hersteller bieten wir vielfältige Optionen und beraten neutral, welche Folie zu Ihrer Anwendung passt.
Individuelle Entwicklung für Ihre Anwendung.
Jede Anwendung ist anders. Wir passen Material, Verarbeitung, Qualitätsanforderungen und Services an Ihre Anforderungen an, auch bei Kleinmengen und Sonderformaten. Weil erfolgreiche Projekte auch von der Zusammenarbeit leben, legen wir Wert auf klare Ansprechpartner, schnelle Reaktionszeiten und pragmatische Lösungen.
Die Pütz-Methode
So arbeiten wir. In neun Schritten.
Welche Folie für Ihre Anwendung die richtige ist, hängt von Ihren konkreten Anforderungen ab. Genau dafür gibt es die Pütz-Methode.
Ausgangslage
„Ich weiß, was die Folie können muss. Aber welche Folie ist die richtige?"
Einstieg
Genau dafür gibt es die Pütz-Methode.
Anforderungen klären
Zuerst klären wir gemeinsam alle wichtigen Anforderungen.
Lösungsvorschlag
Auf dieser Basis schlagen wir Ihnen geeignete Folienlösungen vor.
Muster
Bei Bedarf erhalten Sie Muster, Musterrollen oder Zuschnitte zum Testen für Ihre Anwendung.
Test und Auswertung
Sie testen die Folienmuster. Gemeinsam besprechen wir die Ergebnisse.
Angebot
Nach der erfolgreichen Testphase erhalten Sie ein passendes Angebot.
Pilotmenge
Auf Wunsch liefern wir eine Pilotmenge oder Vorserie zur finalen Prüfung unter realen Produktionsbedingungen.
Serie und Partnerschaft
Nach der Freigabe liefern wir zuverlässig Ihre Serienware. Auch danach bleiben wir Ihr Partner für weitere Optimierungen.
Ihre Ansprechpartner
Ihre Anwendung. Unser nächster Schritt.
Für Chemie & Kunststoff ist dieser Kollege Ihr fester Ansprechpartner, von der ersten Frage bis zur Serienlieferung.
Juan Gomez
Sales & Project Management
T+49 6128 964-330 M+49 151 14964300 @juan.gomez@puetz-folien.comDirekt anfragen
Eine Trenn- oder Prozessaufgabe? Sprechen wir darüber.
Beschreiben Sie Substrat, Anwendung und Format. Wir melden uns kurzfristig.
Disclaimer: Die auf dieser Seite genannten technischen Daten, Eigenschaften und Anwendungsbereiche basieren auf Informationen unserer Lieferanten sowie typischen Erfahrungswerten. Sie stellen keine garantierten Spezifikationen dar. Produktionsbedingte Abweichungen, Weiterentwicklungen oder Änderungen der Produkteigenschaften sind jederzeit möglich. Die tatsächliche Eignung eines Folientyps für einen spezifischen Verwendungszweck muss im Einzelfall geprüft werden. Genau dafür gibt es die Pütz-Methode: Wir klären die Anforderungen gemeinsam und stellen Muster für Ihre eigenen Tests bereit. Bitte fragen Sie die Verfügbarkeit und aktuellen Spezifikationen vor einer Bestellung ausdrücklich bei uns an. Alle Angaben ohne Gewähr.
Häufige Fragen
Gut zu wissen.
Welche Folie eignet sich als Trennfolie?
Das hängt am Prozessfenster: Temperatur, Druck, Medien und geforderte Trennwirkung. Polyesterfolien mit Silikonausrüstung decken einen großen Teil ab, für hohe Temperaturen kommen Polyimidfolien in Frage, für zähe Aushärteprozesse Polyamid-Gießfolien. Für nahezu jede Aufgabe gibt es mehrere Kandidaten. Welcher passt, zeigt der Test in Ihrem Prozess.
Wie vermeide ich Silikonübertrag?
Silikonübertrag entsteht durch die Ausrüstung der Trennfolie und wirkt sich auf Lackierung und Verklebung aus. Wenn Ihre Weiterverarbeitung darauf empfindlich reagiert, sagen Sie uns das bitte gleich zu Beginn. Die Materialauswahl fällt dann anders aus.
Bis zu welcher Temperatur sind Trennfolien einsetzbar?
Das unterscheidet sich je Material erheblich. Polyesterfolien decken den mittleren Bereich ab, Polyimidfolien haben keinen Schmelzpunkt und behalten ihre Festigkeit weit darüber hinaus. Die belastbaren Werte je Type stehen auf den Substratseiten.
In welchen Arbeitsbreiten liefern Sie?
Von 4 bis 2.500 mm Bahnenbreite, bei Folienstärken von 6 bis 500 µm. Sie erhalten die Bahnen auf die Breite Ihrer Anlage konfektioniert, damit kein Umwickeln nötig ist.
Verarbeiten Sie auch unser eigenes Material?
Ja, im Lohnschneiden. Sie liefern die Mutterrollen, wir schneiden nach Ihrer Spezifikation. Vor dem ersten Auftrag klären wir Anlieferform, Kerne und den Umgang mit dem Verschnitt.
SEO-Befundintern · SE Ranking, DE, 29.08.2026
Leitbegriff: trennfolie, keine Datenbasis
Der Seed liefert in der DE-Datenbank null Ergebnisse; ein Ersatzcluster kommt über 210 nicht hinaus. Die Fachbegriffe dieser Branche existieren als Suchanfragen praktisch nicht. Sichtbarkeit entsteht hier über die Substratseiten.
Status: Hero, Einleitung, Anwendungstexte, Herausforderungen und FAQ sind redaktionelle Entwürfe und warten auf die Vertriebsfreigabe. Anwendungen, Substrate und Ansprechpartner stammen aus den Pütz-Excels.