Branche · Entwurf · Vertriebsfreigabe offen

Folien für die Automobilindustrie. Vom Batteriemodul bis zum Typenschild.

Isolation im Batteriemodul, Trennlage im Composite-Prozess, Kennzeichnung, die viele Jahre lesbar bleibt: In modernen Fahrzeugen übernehmen Folien Aufgaben, die kaum jemand sieht und ohne die nichts funktioniert. Pütz Folien konfektioniert sie für Zulieferer und Hersteller im Format, das die Linie verarbeitet.

Unscheinbar im Fahrzeug. Funktionskritisch im Bauteil.

Folien haben sich im Fahrzeugbau zu wichtigen Baukomponenten entwickelt, indem sie Fahrzeuge schützen, leichter, energieeffizienter und funktionaler machen und dabei zahlreiche Bauteile vor äußeren Einflüssen bewahren.

Wichtige Anwendungen sind zum Beispiel Korrosionsschutz, Lack- und Schutzfolien, Dämm- und Akustikfolien, Wärme- und Sonnenschutzfolien, Dekorfolien, Release-Material, Dichtfolien sowie Barrierefolien in Batterien von Elektrofahrzeugen.

Anwendungsfelder

Anwendungen in der Branche Automobilindustrie. Konkret begleitet.

Die Automobilindustrie bietet zahlreiche Anwendungsfelder für Folien. Die Pütz-Systematik bietet für sämtliche Bereiche adäquate Lösungen.

01 / Anwendung

Batterien und Speicher

Zellisolation, Modultrennung und Schutzlagen im Batteriepack. Gefragt sind Durchschlagfestigkeit bei geringer Dicke, Temperaturbeständigkeit und Maßhaltigkeit. Die Folie muss über die gesamte Modulfläche gleich dick sein, sonst verschiebt sich die Isolationsstrecke.

02 / Anwendung

Kabelsysteme, Kabelsätze und Litzen

Wickel- und Isolationsfolien für Kabelsätze, Litzen und Einzelleiter. Neben der elektrischen Funktion zählen hier die Verarbeitbarkeit auf schnellen Wickelanlagen und stabile physikalische Eigenschaften der eingesetzten Folien.

03 / Anwendung

Fahrzeugkennzeichnung und Typenschilder

Typenschilder, VIN-Kennzeichnungen und Bauteil-Etiketten, die Öl, Reinigungsmittel, UV-Strahlung und Temperaturwechsel überstehen müssen: über die gesamte Fahrzeuglebensdauer, nicht nur bis zur Auslieferung.

04 / Anwendung

Faserverbunde und Composites

Trenn- und Vakuumaufbaufolien für die Composite-Fertigung. Die Folie muss sich nach dem Aushärten rückstandsfrei lösen und darf die Bauteiloberfläche nicht verändern. So werden optische Beeinträchtigungen vermieden.

05 / Anwendung

Schweißschutz und Maskierung

Abdeckungen, die Flächen beim Schweißen, Lackieren oder Beschichten freihalten. Entscheidend sind saubere Konturen, definierte Haftung und rückstandsfreies Ablösen, als Zuschnitt oder Stanzteil in der benötigten Geometrie. Sogenannte Prozessfolien kommen in vielen Anwendungsbereichen der Automobilindustrie zum Einsatz.

06 / Anwendung

Gedruckte Schaltungen und flexible Leiterbahnen

Trägerfolien für flexible Leiterbahnen und gedruckte Schaltungen im Fahrzeug. Hier entscheidet das Schrumpfverhalten: Speziell stabilisierte Folien helfen, Toleranzen auf niedrigem Niveau zu halten und Elektronik-Komponenten damit eine lange Lebensdauer zu ermöglichen.

07 / Anwendung

Sitzbelegung und Sensorik

Trägermaterial für Sensorik im Innenraum, etwa Sitzbelegungserkennung. Gefordert sind gleichbleibende Dicke, definierte Oberfläche für den Druckprozess und Beständigkeit gegen die Temperaturwechsel im Fahrzeuginnenraum.

Weitere 11 Anwendungsfelder dieser Branche

Aufklappen für die Einordnung je Feld.

Brennstoff- und Wasserstoffzellen

Träger- und Trennfolien in der Zellfertigung für wasserstoffbasierte Antriebe. Neben chemischer Beständigkeit gegen die Prozessmedien zählt die Maßhaltigkeit im Stapelaufbau. Dickenabweichungen summieren sich über die Zellen.

Elektronikbauteile

Isolier-, Träger- und Abdeckfolien in Steuergeräten und Sensorik. Die Anforderungen entsprechen denen der Elektronikfertigung, kommen aber mit den Temperatur- und Medienbedingungen des Fahrzeugs zusammen.

Farbpigmente und Lacke

Trägerfolien und Prüfmaterialien rund um Lack- und Pigmentanwendungen. Für vergleichbare Prüfergebnisse braucht es eine reproduzierbare, definierte Oberfläche.

Kennzeichnung und -Etiketten

Bauteil- und Prozessetiketten in der Fertigung. Sie müssen Lackier-, Reinigungs- und Trocknungsschritte überstehen und danach noch maschinenlesbar sein.

Lack- und Oberflächenkaschierung

Kaschierfolien für lackierte und dekorierte Oberflächen im Innenraum. Die Folie ergänzt die Optik und schützt die Oberfläche gegen Abrieb.

Lack- und Oberflächenprüfungen

Prüffolien für die Beurteilung von Lackaufbauten. Sie brauchen eine gleichbleibende Oberfläche, damit Ergebnisse über Chargen hinweg vergleichbar bleiben.

Oberflächenveredelung

Veredelte Folienoberflächen für sichtbare Bauteile: Glanz, Matt, Struktur. Ausgeführt über spezialisierte Partnerbetriebe, Auswahl und Konfektionierung bleiben bei uns.

Profile und Formteile

Schutz- und Funktionsfolien für Kunststoff- und Metallprofile im Fahrzeug. Bei beschichteten Oberflächen entscheidet die abgestimmte Haftung: fest im Transport, rückstandsfrei bei der Montage.

Reifen und Elastomere

Trenn- und Zwischenlagen in der Reifen- und Elastomerfertigung. Sie verhindern das Verkleben von Rohteilen und müssen sich vor der Weiterverarbeitung sauber abziehen lassen.

Rheometrie- und Materialprüfungen

Folien für rheometrische Prüfungen und Materialtests. Gleichmäßige Dicke und definierte Oberfläche sind hier Voraussetzung für belastbare Messwerte.

Vulkanisations- und Elastomerprozesse

Trennlagen in der Vulkanisation. Temperaturbeständigkeit und Trennwirkung entscheiden darüber, ob das Bauteil sauber aus der Form kommt.

Geeignete Folien aus dem Pütz-Portfolio

Passende Substrate für diese Branche. Die Auswahl treffen wir mit Ihnen.

Für die Automobilindustrie kommen je nach Anwendung sehr verschiedene Materialien in Frage. Die Bandbreite reicht von der dünnen Polyesterfolie im Kabelsatz bis zur Polyimidfolie. Diese muss den hohen Temperaturen einer Abgasanlage widerstehen, ohne dass die Funktion beeinträchtigt wird. Unser Typenprogramm deckt sämtliche Einsatzbereiche ab.

SubstratTypischer Einsatz in dieser Branche 
Hostaphan®BOPET-Polyesterfolie, biaxial orientiertes Polyethylenterephthalat Isolation, Trägerfolie und Kennzeichnung: breit einsetzbare Varianten im Fahrzeug Substrat-Seite →
Kapton®Polyimid Anwendungen jenseits von 200 °C: motornahe Kennzeichnung, Hochtemperatur-Isolation Substrat-Seite →
Tenolan®BOPET-Folie Technische Polyesteranwendungen in Serie Substrat-Seite →
Teonex®PEN-Folie, Polyethylennaphthalat Wo PET thermisch oder elektrisch an die Grenze kommt Substrat-Seite →

Eine Übersicht aller Materialien finden Sie unter Substrate & Folientypen.

Vollständige Zuordnung: Substrate und Folientypen

Denkbar, im Einzelfall zu prüfen

R-PETBOPP

Die Zuordnung sagt, welche Substrate in dieser Branche vorkommen. Sie sagt nicht, welches für Ihre Anwendung das richtige ist. Für nahezu jede Aufgabe kommen mehrere Folien in Frage; welche passt, entscheidet die Anforderung im Einzelfall. Wie wir das klären, beschreibt die Pütz-Methode.

Typische Herausforderungen

Worauf es in dieser Branche ankommt.

Es ergeben sich viele Fragen und viele verschiedene Details, die Zulieferer, die Verarbeitung und den Einsatz von Folien in der Automobilindustrie betreffen. Wir haben für vieles die passende Lösung.

Gleichbleibende Qualität

Für reibungslose Abläufe während der Verarbeitung und in der Anwendung.

Enge Toleranzen

Höchste Präzision mit geringsten Toleranzen, die bestmögliche Performance im Prozess ermöglichen.

Dokumentation

Nachvollziehbare Chargen und Materialangaben zur vollständigen Nachvollziehbarkeit: volle Transparenz innerhalb der Lieferkette.

Temperatur und Medien

Beständigkeit gegen Öl, Reinigungsmittel, UV und Temperaturwechsel.

Entwicklungstempo

Ob schnelle Entwicklungszyklen bei der Elektrifizierung oder zuverlässige Versorgung bei Neuauflagen: Unser Service unterstützt eine schnelle Umsetzung.

Versorgungssicherheit

Verlässliche Mengen und Termine: Effizienz durch Zuverlässigkeit.

Warum Pütz Folien

Entwicklungspartner. Vom ersten Muster bis zur Serie.

Folienkomponenten und Bauteile arbeiten meist im Verborgenen und machen oft nur einen sehr geringen Bruchteil der Kosten aus. Dennoch sind ihre Wirkung und Leistung zum Teil bahnbrechend. Wir begleiten unsere Kunden von der ersten Musterrolle bis zur stabilen Serienfertigung.

Über 65 Jahre Erfahrung in der Folienverarbeitung.

Seit mehr als sechs Jahrzehnten konfektionieren und veredeln wir Folien. Von dieser Erfahrung mit engen Toleranzen und dokumentierten Prozessen profitieren alle Kunden, direkt oder indirekt.

Ein Sortiment für nahezu jeden Bedarf.

Von technischen Spezialfolien über Materialverbunde bis zu individuellen Konfektionslösungen: Als Verarbeiter mehrerer Hersteller bieten wir vielfältige Optionen und beraten neutral, welche Folie zu Ihrer Anwendung passt.

Individuelle Entwicklung für Ihre Anwendung.

Jede Anwendung ist anders. Wir passen Material, Verarbeitung, Qualitätsanforderungen und Services an Ihre Anforderungen an, auch bei Kleinmengen und Sonderformaten. Weil erfolgreiche Projekte auch von der Zusammenarbeit leben, legen wir Wert auf klare Ansprechpartner, schnelle Reaktionszeiten und pragmatische Lösungen.

Die Pütz-Methode

So arbeiten wir. In neun Schritten.

Welche Folie für Ihre Anwendung die richtige ist, hängt von Ihren konkreten Anforderungen ab. Genau dafür gibt es die Pütz-Methode.

1

Ausgangslage

„Ich weiß, was die Folie können muss. Aber welche Folie ist die richtige?"

2

Einstieg

Genau dafür gibt es die Pütz-Methode.

3

Anforderungen klären

Zuerst klären wir gemeinsam alle wichtigen Anforderungen.

4

Lösungsvorschlag

Auf dieser Basis schlagen wir Ihnen geeignete Folienlösungen vor.

5

Muster

Bei Bedarf erhalten Sie Muster, Musterrollen oder Zuschnitte zum Testen für Ihre Anwendung.

6

Test und Auswertung

Sie testen die Folienmuster. Gemeinsam besprechen wir die Ergebnisse.

7

Angebot

Nach der erfolgreichen Testphase erhalten Sie ein passendes Angebot.

8

Pilotmenge

Auf Wunsch liefern wir eine Pilotmenge oder Vorserie zur finalen Prüfung unter realen Produktionsbedingungen.

9

Serie und Partnerschaft

Nach der Freigabe liefern wir zuverlässig Ihre Serienware. Auch danach bleiben wir Ihr Partner für weitere Optimierungen.

Methode im Detail

Ihre Ansprechpartner

Ihre Anwendung. Unser nächster Schritt.

Für Automobilindustrie sind diese Kolleginnen und Kollegen Ihre festen Ansprechpartner, von der ersten Frage bis zur Serienlieferung.

Michael Büttner, Sales & Project Management

Michael Büttner

Sales & Project Management

T+49 6128 964-315 M+49 160 8964315 @michael.buettner@puetz-folien.com
Juan Gomez, Sales & Project Management

Juan Gomez

Sales & Project Management

T+49 6128 964-330 M+49 151 14964300 @juan.gomez@puetz-folien.com

Direkt anfragen

Eine Aufgabe im Fahrzeug? Sprechen wir darüber.

Beschreiben Sie Substrat, Anwendung und Format. Wir melden uns kurzfristig.

Disclaimer: Die auf dieser Seite genannten technischen Daten, Eigenschaften und Anwendungsbereiche basieren auf Informationen unserer Lieferanten sowie typischen Erfahrungswerten. Sie stellen keine garantierten Spezifikationen dar. Produktionsbedingte Abweichungen, Weiterentwicklungen oder Änderungen der Produkteigenschaften sind jederzeit möglich. Die tatsächliche Eignung eines Folientyps für einen spezifischen Verwendungszweck muss im Einzelfall geprüft werden. Genau dafür gibt es die Pütz-Methode: Wir klären die Anforderungen gemeinsam und stellen Muster für Ihre eigenen Tests bereit. Bitte fragen Sie die Verfügbarkeit und aktuellen Spezifikationen vor einer Bestellung ausdrücklich bei uns an. Alle Angaben ohne Gewähr.

Häufige Fragen

Gut zu wissen.

Welche Folien werden in der Automobilindustrie eingesetzt?

Je nach Anwendung sehr unterschiedliche: Polyesterfolien für Isolation, Trägeranwendungen und Kennzeichnung, Polyimidfolien für Anwendungen jenseits von 200 °C, Polyolefine und PVC (Polyvinylchlorid) für Schutz- und Maskieraufgaben. Für nahezu jede Aufgabe kommen mehrere Materialien in Frage. Welches passt, entscheidet die konkrete Anforderung.

Welche Folie eignet sich für die Isolation in Batteriemodulen?

Gefragt sind Durchschlagfestigkeit bei geringer Dicke, thermische Stabilität und gleichmäßige Dicke über die Fläche. Polyester- und Polyimidfolien decken unterschiedliche Temperaturbereiche ab. Welche Kombination aus Material und Dicke Ihre Isolationsstrecke erfüllt, klären wir anhand Ihrer Auslegung und stellen Muster für den Test bereit.

Können Sie Stanzteile in Automotive-Serienmengen liefern?

Ja. Sie erhalten Zuschnitte und Stanzteile mit Kantenlängen von 19 bis 1.800 mm in Klein- und Großserie. Vor der ersten Lieferung klären wir, welches Werkzeug nötig ist und welche Losgröße sinnvoll ist.

Wie dokumentieren Sie die Qualität für die Lieferantenbewertung?

Wir dokumentieren die relevanten Kennwerte je Charge und stellen die Herstellerunterlagen zur gelieferten Type bereit. Welche Nachweise Ihre Lieferantenbewertung verlangt, klären wir vorab. Nachträglich beizubringende Dokumente sind erfahrungsgemäß der häufigste Reibungspunkt.

Wie schnell erhalte ich Muster?

Das hängt von Material und Verfügbarkeit ab. Als Verarbeiter mit eigenem Lager und Kontakten zu mehreren Herstellern können wir Muster und Kleinmengen häufig kurzfristig bereitstellen. Nennen Sie uns Ihre Anforderung, dann nennen wir Ihnen einen konkreten Zeitrahmen.

Verarbeiten Sie auch von uns beigestelltes Material?

Ja, im Lohnschneiden. Sie liefern die Mutterrollen, wir schneiden und wickeln nach Ihrer Spezifikation, mit derselben Toleranz wie bei Material aus unserem Portfolio: ± 1 mm im Standard, bis ± 0,05 mm bei Spezialitäten.

SEO-Befundintern · SE Ranking, DE, 29.08.2026

Leitbegriff: auto folieren, 8000 Suchanfragen/Monat

Das Volumen ist fast vollständig B2C: Car-Wrapping, Tönungsfolie, Lackschutz für Privatfahrzeuge. Für einen B2B-Verarbeiter ohne Anfragepotenzial und mit hoher Difficulty. Die Seite trägt sich über Beratungsnutzen und interne Verlinkung, nicht über Suchvolumen.

Status: Hero, Einleitung, Anwendungstexte, Herausforderungen und FAQ sind redaktionelle Entwürfe und warten auf die Vertriebsfreigabe. Anwendungen, Substrate und Ansprechpartner stammen aus den Pütz-Excels.